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19. Juli 2018, 10:23:10 Uhr
 
Sicherheitsverriegelte XMR-Schlüsselaustauscheinheit mit integrierter Schaltfunktion

XMR4-CLISDer Spezialist für industrielle Sicherheit Fortress Interlocks hat eine elektrische Schaltfunktion in Schlüsselaustauscheinheiten integriert, die es ermöglicht, in einem Schritt den Strom zu unterbrechen und Zugangsschlüssel freizugeben.

Die XMR-Einheit vereinfacht die traditionellen Verriegelungsverfahren, die zum Absperren potenziell gefährlicher Maschinen und Bereiche mit mehreren Zugangstüren zum Einsatz kommen. Wenn der erste Schlüssel des XMR gedreht wird, werden die elektrischen Sicherheitskontakte geöffnet, wodurch der Strom zur Maschine unterbrochen wird. Dieser Schlüssel ist dann gesperrt und die anderen Zugangsschlüssel können nun verwendet werden, um die Türen zu entriegeln und in die abgesperrten Bereiche zu gelangen. Die Maschine kann erst wieder eingeschaltet werden, nachdem alle Schlüssel wieder in der XMR-Einheit stecken. Bei Verwendung des XMR ist daher kein separater Schlüsseltransfer zwischen einem Schlüsselschalter und einer Schlüsselaustauscheinheit erforderlich, wodurch eine vereinfachte und kostengünstige Lösung für viele Schutzanwendungen bereitgestellt wird.

Die XMR-Einheit ist für verschiedene Schaltströme und mit unterschiedlichen Kontakt-Konfigurationen erhältlich. Neben der Standardausführung mit einer Metallplatte für Frontplatteneinbau ist auch eine Ausführung im Gehäuse (IP67) erhältlich.

Die Schlüsseltransfer-Systeme sind eine bewährte Methode zum Absperren von Maschinen oder potenzieller Gefahrenbereiche. Durch das Sperren und Freigeben von Schlüsseln in einer vorbestimmten Reihenfolge können Arbeitsumgebungen sicher gemacht werden. Die XMR-Einheit und andere Produkte von Fortress Interlocks sind für den Einsatz in SIL3-, PLe- und Kategorie 4-Anwendungen geeignet.

 
Explosionssichere Sicherheitsschalter und Schlüsselstation von Fortress Interlocks

CPS1STOPXPDer Spezialist für industrielle Sicherheit Fortress Interlocks hat eine nach ATEX zertifizierte explosionssichere Sicherheitsschalterschlüsselstation auf den Markt gebracht. Die Schlüsselstation CPS4STOPXP gibt Schlüssel frei und kann zur Kontrolle mechanischer Türverriegelungen verwendet werden, die Zugang zu Maschinen und Produktionsbändern in explosionsgefährdeten Bereichen gewähren. Sowohl der Schalter als auch die Türverriegelungen sind für den Einsatz in Zone 1und 2 Umgebungen geeignet, die beispielsweise in der chemischen und petrochemischen, Lack, pharmazeutischen, Mehl, Pulverund Bergbauindustrie vorzufinden sind. Die elektrischen Teile sind von einem IP67 Schutzgehäuse umgeben.

Die für den industriellen Einsatz ausgelegte Sicherheitsschalterschlüsselstation CPS4STOPXP ist explosionsgeschützt und mit bis zu maximal 5 Sicherheitsschlüsseladaptern erhältlich. Beim Drehen des ersten Schlüssels wird die Maschine isoliert und die anderen vier Schlüssel werden freigegeben. Diese Schlüssel können zum Öffnen von maximal 5 ATEX zertifizierten mechanischen DMTürverriegelungen verwendet werden, die Zugang zum geschützten Bereich geben. Ein erneutes Anfahren der Maschine ist nur möglich, wenn alle Schlüssel wieder in der Schlüsselkontrollstation CPS4STOPXP stecken. Das Verriegelungssystem erfüllt die ATEXRichtlinie und entspricht EExd IIC T6 Kategorie II2 GD, SIRA 00ATEX 1037X, der europäischen Klassifizierung für gefährliche Standorte. Das Gehäuse ist nach IP67 und IEC 60529 gekapselt und damit vor Korrosion, Wasser, Staub und Öl geschützt.

Die CPS4STOPXP verfügt über ZweiKanalSicherheitsstromkreise mit positiven Trennschaltern. Sie ist aus Edelstahl und Zinklegierungen hergestellt, um einen störungsfreien und zuverlässigen Betrieb zu garantieren.

Die CPS4STOPXP ist Teil des amGardProgramms von Fortress, das gefangene Schlüsselund Schaltertechnologie kombiniert, um den Zugang zu gefährlichen Maschinen zu kontrollieren und hierdurch Personal vor Verletzungen zu bewahren und Schäden und Ausfallzeiten erheblich zu reduzieren.

 
Neue Geschäftsleitung bei der Mayser Sicherheitstechnik

Seit Jahresbeginn leitet Günther Steck den Unternehmensbereich Sicherheitstechnik am Standort Ulm. Er tritt damit die Nachfolge von Fritz Buchien an, der nach über 30 Jahren Einsatz für Mayser in den Ruhestand gegangen ist.

Unter der Leitung von Fritz Buchien entstand ab 1978 der Unternehmensbereich Sicherheitstechnik, der heute für innovative Sicherheitslösungen in vielen Anwendungsbereichen steht. Mit einer Überraschungsfeier in den Räumen des Unternehmens und vielen guten Wünschen für den Ruhestand dankte die Belegschaft Fritz Buchien für sein erfolgreiches Engagement.

Neuer Leiter des Unternehmensbereichs ist Günther Steck. Bevor er vor drei Jahren als Leiter des Bereichs Automotive in die Geschäftsleitung eintrat, war er bei Mayser über zehn Jahre lang für die Leitung des Qualitätsmanagements der Werke Ulm und Lindenberg zuständig.

In seiner neuen Funktion will Günther Steck die führende Stellung als Lieferant moderner Sicherheitslösungen in den Anwendungsbereichen Automotive, Bus und Bahn und Industrie ausbauen. “An erster Stelle steht für uns der Kundennutzen. Diesen wollen wir durch optimale Nutzung der Synergien zwischen unseren Kompetenzfeldern langfristig weiter verbessern“, so Steck.

 
EN 954-1 um zwei Jahre verlängert

Die Verlängerung des Standards EN 954-1 wurde endgültig beschlossen, die Veröffentlichung der Entscheidung erfolgte im Europäischen Amtsblatt vom 29.12.2009. Somit erfüllt die Norm weiterhin die Konformitätsvermutung bis zum 31. Dezember 2011.

Es steht nun fest, dass Hersteller und Betrieber von Maschinen die EN 954-1 weitere 2 Jahre verwenden können, um die Vermutungswirkung nach der neuen Maschinenrichtlinie zu erreichen.

Es gilt zu Beachten:

  • Auch wenn die EN 954-1 verlängert wurde, handelt es sich nur um eine EU/EFTA Norm. Für den internationalen Markt werden die EN ISO 13849-1 oder IEC 62061 verwendet.
  • Immer mehr harmonisierte Normen beziehen sich bereits auf die EN ISO 13849-1 statt auf die EN 954-1. Wenn eine dieser Normen erfüllt werden muss, ist die EN 954-1 trotz Verlängerung keine Alternative.

Die mit der Verlängerung geschaffene zweite Übergangsfrist sollten nun alle Hersteller und Betreiber von Maschinen und Anlagen als neue Chance nutzten, um auf die "neue" Norm EN ISO 13849-1 zu wechseln. Eine weitere Verlängerung über das Jahr 2012 hinaus wird ausgeschlossen.

 
Neue Maschinenrichtlinie ab 29. Dezember 2009

Bereiten Sie sich schon jetzt auf die Vorschriften der neuen Richtlinie vor.

Über den folgenden Link gelangen Sie zu einer Web-Seite, von der Sie die neue Maschinenrichtlinie in einer Sprache Ihrer Wahl herunterladen können: http://ec.europa.eu/enterprise/mechan_equipment/machinery/revdir.htm

Zögern Sie nicht, uns bei weiteren Fragen zu Kontaktieren.

 
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